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Erfolgsfaktor Familie informiert:

5 Multiplikatorenveranstaltung "Beruf und Pflege: Trend oder Tabu?"

Pflege braucht einen Lautsprecher um das Tabu zu brechen
Lautsprecher und Präzisionsfeile – es braucht schlagkräftige Werkzeuge, um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu verbessern. Dies brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 5. Multiplikatorenveranstaltung des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ auch bildhaft zum Ausdruck: Dass das Thema Pflege in Unternehmen noch häufig tabu ist und daher eines Lautsprechers bedarf, dass es einer pflegesensiblen Personalpolitik bedarf, um auch den Vereinbarkeitsbedürfnissen von Menschen gerecht zu werden, die sich um Angehörige kümmern und dass bereits bestehende Angebote in Unternehmen besser bekannt gemacht werden müssen.
Dass die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf aber nicht nur in Unternehmen, sondern auch in der öffentlichen Diskussion mehr Raum braucht, darin waren sich die Experten und Expertinnen wie auch das Publikum bei der Veranstaltung einig.
Pflege heute und in Zukunft

Die Zahlen sprechen für sich: höhere Frauenerwerbsquoten führen dazu, dass Töchter und Schwiegertöchter nicht mehr automatisch für die Pflege zur Verfügung stehen. Zudem nimmt die Haushaltsgröße immer weiter ab, Einkindfamilien sind normal, weshalb „später“ dann auch nicht mehrere Kinder zur Pflege zur Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass Arbeit mobil macht und Kinder immer häufiger nicht am gleichen Ort wie ihre Eltern wohnen. Insofern ist fraglich, ob die mit rd. 68% noch hohe Quote privater Pflege künftig erhalten bleibt (1999 lag sie noch bei 72%). Und schließlich: Schon heute sprechen wir von einem Mangel an Pflegepersonal – Tendenz steigend. „Spätestens 2020 wird es zu einer Schere kommen. Wachsende Nachfrage trifft auf immer weniger Pflegepersonal“ so Heiko Pfaff vom Statistischen Bundesamt.
Zwar nimmt die Anzahl derjenigen, die zu Hause pflegen ab, doch äußern 60% der Beschäftigten nach wie vor den Wunsch, im Fall der Fälle die Pflege zu übernehmen. Dabei muss bedacht werden, dass Pflege zu Hause durchschnittlich 5 Std. in Anspruch nimmt und nur 10-20% der Pflegenden auf externe Unterstützung zurückgreifen – meist auch aufgrund fehlender Information und finanziellen Ressourcen.

Eine aktuelle Analyse der Pflege von Angehörigen stellt Herr Ulrich Schneekloth aus der TNS Infratest Sozialforschung in München dar, die Sie hier als pdf downloaden können.

Pflege von Angehörigen ( 0.1 MB )Pflege von Angehörigen